Schulfußball: EG-Fußballerinnen zeigen großes Kämpferherz

von Anselm Brakhage

Mädchen: WK I (1990-1992) am 13.05.09 in Mörsch


1. Reihe (von links nach rechts):
Josefine Echtle, Viktoria Hilner, Paulin Simon,
2. Reihe:
Janina Grieb, Annika Bührle, Nina Steinbach
 

In der ersten Runde von ‚Jugend trainiert für Olympia‘ traten die EG-Fußballerinnen der Jahrgänge 1990-1993 in Mörsch gegen das Bismarck-Gymnasium aus Karlsruhe an. Die Vorzeichen standen äußerst ungünstig, da kurzfristig noch zwei Spielerinnen absagten und somit nur 6 Spielerinnen zur Verfügung standen; die Kleinfeld-Mannschaftsstärke liegt bei sieben. Das bedeutete also von Beginn an in Unterzahl spielen zu müssen, was beim Kleinfeld noch weit mehr ins Gewicht fällt als beim Großfeld !
 

Die EG-Kickerinnen gingen dennoch wild entschlossen ins Spiel, das schier Unmögliche möglich zu machen und dem gut besetzten Gegner trotz dieses Handicaps eine Niederlage beizubringen. Es ließ sich auch bestens an, früh ging man mit 1:0 in Führung. Der Ausgleich ließ jedoch ebenfalls nicht lange auf sich warten. In der Folgezeit entwickelte sich ein gutklassiges, rasantes Spiel mit flüssigen Kombinationen und Torszenen auf beiden Seiten.
 

Zur Halbzeit lag das EG-Team knapp mit 3:4 hinten, noch war alles drin. Die Mädchen bewiesen auch in der zweiten Halbzeit trotz schwindender Kräfte eine tolle Moral und großen Kampfgeist, versuchten alles, um die Unterzahl durch hohe Laufbereitschaft und bedingungslosen Einsatz auszugleichen. Nach zwei weiteren Treffern stand das Spiel beim Stand von 4:5 auf der Kippe, ehe das Bismarck-Gymnasium in der Schlussphase dann mit dem 4:6 für die Entscheidung sorgte.
Am Ende hatte es also nicht ganz gereicht für die Überraschung, aber die EG-Mädchen hatten ein großartiges Spiel gezeigt und einen wirklich beeindruckenden Fight geboten ! Der Unterschied zwischen den beiden Teams bestand heute einzig in der Anzahl der Spielerinnen, ansonsten war man dem Gegner mindestens ebenbürtig.
 

Dickes Kompliment an die kampf- und spielstarke Josefine Echtle, an Viktoria Hilner, die als Handballtorhüterin auch im Fußballtor eine gute Figur machte, an die überaus dynamische, technisch starke und immer gefährliche Allrounderin Paulin Simon, an Janina Grieb, an der es in der Abwehr für die Gegnerinnen kaum ein Vorbeikommen gab, an Annika Bührle, die unter anderem als Vorbereiterin glänzte, sowie an Nina Steinbach, die ballsichere und umsichtige Aufbauspielerin mit sehr ausgeprägtem Gespür für eine gute Raumaufteilung (auf dem Foto von vorne nach hinten und von links nach rechts) !

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