Studienfahrt nach Rom

von Holger Behnke

Oft beginnen Berichte über eine Studienfahrt nach Rom mit der Bemerkung, dass „viele Wege nach Rom führen“ oder es sich bei Rom um die „ewige Stadt“ handele. Zur großen Erleichterung der begleitenden Lehrer Fr. Lesak und Hr. Behnke verlief die Anreise per Bahn und Flugzeug jedoch problemlos eindeutig ... bis wir dann am Flughafen Fiumincino gelandet waren.
 

Denn eine deutsche Reisegruppe, die von einem Busunternehmen bis vor die Hoteltür gefahren werden sollte, geht naiverweise davon aus, dass sie von einem italienischen Busfahrer schon mit offenen Armen erwartet wird, wenn sie alle Formalitäten erledigt hat – zumal ihr schriftlich mitgeteilt wurde, sie solle nach einem Schild „Eichendorff“ Ausschau halten.
 

Aber wir sind in Italien und genauer in Rom und da sollte man es eigentlich besser wissen („che me ne frega...“).
Und hier deuteten sich dann die „vielen Wege“ an, auf denen es jetzt weiter gehen könnte, wäre der Bus nicht nach mehr als einer halben Stunde irgendwo doch noch gefunden worden. Letztendlich (und auch das ist Italien) hat dann mit dem Transfer also alles geklappt.
 

Und das Hotel, das aufgrund seiner Lage schon größte Befürchtungen hervorgerufen hatte, erwies sich als recht annehmbar – schließlich hatte man neben der Eingangstür 4 Sterne befestigt (was wohl mindestens einem halben Stern in Deutschland entspricht). Vor allem nächtliche Besucher mit einem flachen Chitinpanzer blieben aus...

 




Herrlicher Blick vom Petersplatz in die Via Conciliazione
 


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